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Vorbereitung und Behandlung der Schmelze
Umweltfreundliche Behandlung
Im Schmelzofen wird das feste Aluminium geschmolzen. Die Energiequellen sind Erdgas und die Wärme des Aluminiums, das durch den Prozess der Elektrolyse gewonnen wurde und sich auf 900°C erhitzt hat, in besonderen Tiegeln aus der Elektrolyse gefahren und in den Schmelzofen umgefüllt wird. Gemäß der erforderlichen chemischen Zusammensetzung der Legierung werden Legierungselemente beigemischt.

Um den Natriumgehalt zu verringern oder andere unerwünschte Elemente zu reduzieren werden Salze beigemischt.

Die Bearbeitung der Schmelze wird während des Gießprozesses weitergeführt. Um den Wasserstoffgehalt zu verringern wird ein Durchlauffilter verwendet, der mit dem Ofen über eine Rinne verbunden ist.
 
Im Durchlauffilter wird durch ein besonderes Rührwerk in die hinein fließende Schmelze, das Inertgas Argon, hinein geblasen.

Aus dem Durchlauffilter wandert die Schmelze durch einen Keramikfilter, in welchem Einschlusspartikel ausgesondert werden (Oxide, Boride, Karbide, Fluoride, Chloride.)

In der Gießrinne werden der Schmelze Modifikatoren (Draht AlTiB) zugegeben, die während der Erstarrung des Aluminiums einen positiven Einfluss auf die Bildung von Kristallkörnchen haben und die mechanischen Eigenschaften der Gusslegierung verbessern.
 
Die Verarbeitung der Schmelze vor dem Gießprozess gewährleistet qualitativ hochwertige Produkte. Deshalb werden umweltfreundliche Materialien (Inertgas Argon) verwendet. Gasprodukte und Staub werden mit Reinigungsanlagen aufgefangen.

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