Gießen der Pressbolzen
|
 |
"HOT TOP" |
|
Für die Pressbolzenproduktion wird modernste Technologie verwendet, die die günstigen metallurgischen Umformungsstrukturen und einen niedrigen Wasserstoffgehalt gewährleistet.
Das Gussverfahren verläuft an der halbkontinuierlichen vertikalen Gießanlage gemäß der Technologie, "HOT TOP gas slip" genannt.
Das wichtigste Element der Gießmaschine ist der Gießtisch mit Kokillen für die Produktion von verschiedenen Pressbolzendurchmessern. Der Gießtisch bewegt sich beim Gießen in Richtung des Bodens der 8 m tiefen Gießgrube, die aus den Kokillen kommenden Pressbolzen werden von einem starken Wasserstrahl mit Kühlwasser bespritzt und somit abgekühlt.
|
|
Das Bewegen der bis zu 50 Tonnen schweren Last wird mit Hilfe eines hydraulischen Zylinders ausgeführt. Für eine genaue vertikale Lenkung und die Gewährleistung einer gleichmäßigen Gießgeschwindigkeit sorgt ein Prozesscomputer, welchem eine dort angebrachte sehr genaue Messausstattung die erforderlichen Daten übermittelt. Nach Ende des Gießprozesses werden die bis zu 7,5 m langen Pressbolzen aus der Gießgrube mit Hilfe eines Brückenkrans heraus gehoben, und werden dann zum Abstelltisch des Homogenisierungsofens transportiert.
|
|
|
Hot top wird das Verfahren genannt, wo mit einer besonderen Kokillenkonstruktion gegossen wird, diese besteht aus einem Keramik -oder Grafitring. Im Falle, dass noch Luft eingeblasen wird, wird dies als "air slip" bezeichnet und bei einer Mischung aus technischen Gasen "gas slip".
Schema einer Kokille nach der "HOT TOP - gas slip" Methode beim Pressbolzenguss.
zeigen
|